Krankheiten

 

Leider kommt bei jedem Nymphensittichhalter auch irgendwann der Tag, an dem er feststellt, dass es einem oder mehrerer seiner Nymphies nicht gut geht. Einiges ist relativ harmlos und man kann sich darauf gut vorbereiten, bei anderem bleibt nur der Gang zum Tierarzt. Einige Anhaltspunkte liefert die folgende Tabelle.

Verhalten mögl. Ursache  zum Tierarzt, wenn dies dazu kommt
Kopf in die Luft recken und Schnabel aufreißen / Gähnen Sauerstoffmangel - gut durchlüften, aber auf Zug achten! schweres Atmen, Atemgeräusche, ununterbrochesnes Niesen
ständiges Kratzen zu trockene Luft, länger nicht geduscht oder gebadet?  Apathie, schläft nicht mehr, Federrupfen oder -fressen
Humpeln, Entlastung eines Beins  Zerrung, Prellung geknicktes oder herabhängendes Bein (Bruch?)
keine Futteraufnahme ist satt, Futter ist verdorben, hat nicht die richtige Themperatur oder schmeckt nicht sitzt augeplustert in der Ecke und schäft viel, Erbrechen, Durchfall
Durchfall (grün und weiß flüssig/breiig) Stress (Transport), viel feuchtes gefressen (Melone, Gurke o.ä.), Futter oder Wasser zu kalt Verfärbungen (z.B. gelb oder braun), schleimige Fäden, schleimige Konsistenz, sitzt augeplustert und apathisch in der Ecke oder am Boden
kein Kotabsatz, pressen Verstopfung kein Kotabsatz über mehrere Stunden, ggf. Schreien
Atemgeräusche, Hecheln nach dem Fliegen bei Konditionsschwäche, hohe Raumtemperatur (Hitze), Übergewicht pfeifende oder rasselnde Atemgeräusche, Nasenausfluss oder feuchtes Niesen, Schwanzwippen
häufiges Niesen zu trockene oder staubige Luft, Federchen in der Nase, scharfe Gerüche Nasenausfluss oder tränende Augen, Suchen nach Wärme
Hervorwürgen von Körnern Balzen verklebtes Brust- und/oder Kopfgefieder, sauerer Geruch, regelmäßiges Fressen von Sand

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Autor: Susi, letztes Update: 04.01.2008