Wissen - Kennenlernen

Wildfarben - Schecke - Männchen (Hahn) oder Weibchen (Henne)

Steckbrief

Kopf
Maske
gelb, grau (wildfarben)
Wangenfleck
orangerot
Augenfarbe
schwarzbraun
Kopfflecken
nein
Schnabel
grau, rosa
Körper
Bauch
gelb, grau (wildfarben)
Flügeloberseite
gelb, grau (wildfarben)
Flügelspiegel
gelblich, weiß
Geperlt
nein
Flügelunterseite
Flächen, gelb, grau
Schwanzoberseite
hellgelb, hellgrau, marmoriert, weiß
Schwanzunterseite
gebändert, gelb, marmoriert, schwarz
Füße
grau, rosa
Krallen
grau, rosa

Geschichte und Allgemeines

Dieser Farbschlag wurde anfangs als „Harlekin“ bezeichnet. Er trat nach G. SMITH das erste Mal 1951 in den USA auf und war seinerzeit äußerst beliebt und erzielte sehr hohe Preise.

Schecken sind sehr unterschiedlich gefärbt, kein Vogel gleicht dem anderen. In Züchterkreisen (Standardzucht) gelten diejenigen Vögel als besonders ansprechend, die möglichst symmetrisch gezeichnet sind und ein dunkles Brustband besitzen. Diese Farbverteilung ist allerdings äußerst schwierig zu züchten.

Schecken aus der Standardzucht besitzen aber wohl die schönsten und längsten Hauben. Zudem zeichnen sie sich häufig durch ein kräftiges Gelb und Orange aus. Auch bei den Hennen kann man dies beobachten. In Privathand sind jedoch auch viele Schecken zu finden, die diesem "züchterischen Ideal" kaum, wenig oder auch gar nicht entsprechen. Hier kommt es sehr auf die Abstammung an.


Farbschlagsbeschreibung und Geschlechtsbestimmung

Gesamtansicht

Der bei wildfarbigen Nymphensittichen vorhandene Geschlechtsdimorphismus ist bei Schecken aufgehoben. Dies bezieht sich insbesondere auf die Gesichtsfärbung bei den Weibchen.

Die einzige Ausnahme stellen die sogenannten Kopffleckschecken dar, die hier erwähnt werden:

>> Wildfarben - Kopffleckschecke - Weibchen (Henne)

>> Wildfarben - Kopffleckschecke - Männchen (Hahn)

Kopf

Schecken haben schwarzbraune Augen.

Der genetisch bedingte Wegfall der Melanine in den Federn, die für ihre Dunkelfärbung verantwortlich sind, lässt auch Weibchen mit gelben Masken zu. Beim Hahn hingegen ist es umgekehrt und so können hier auch dunkle Gesichtsmasken auftreten.

Rücken

Flügelober- und unterseiten

Schwanz

Bei Schecken können bei beiden Geschlechtern marmorierte Schwanzfedern auftreten. Dies macht die Geschlechterbestimmung anhand des Farbschlages unmöglich.

Jungvögel

Ähnliche Farbschläge

Sehr stark aufgehellte Schecken können sogar komplett gelb mit nur ein oder zwei versteckten grauen Federn erscheinen. Es handelt sich hierbei also nicht um Lutinos. Erkennen kann man dies an der Augenfarbe, denn echte Lutinos haben dunkelrote Augen, die im Licht auch hellrot schimmern können.

zimtfarbener Schecke links - wildfarbener Schecke rechts

Zurück