Wissen - Ernährung

Eberesche - Vogelbeere - Vogelbeerbaum - Drosselbeere - Quitsche - Krametsbeere - Vogelbaum - Mehlbeerbaum - Sorbus aucuparia

Diese Pflanze zählt zu den Heilpflanzen und wird in der Phytotherapie eingesetzt.

Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Gattung: Mehlbeeren (Sorbus)
Art: Eberesche
Samen und Früchte sind uneingeschränkt verfütterbar

Sonstige Hinweise

Von der Eberesche werden die reifen Beeren verfüttert, die man an den Ästen hängend in der Voliere anbieten kann. Vollreif sind die Früchte meist im August.

Für den Winter werden die Beeren getrocknet oder tiefgefroren. Dies geschieht am besten zunächst auf einem Tablett, bevor man die Früchte in eine Dose oder einen Beutel füllt. Beim Einfrieren bleibt der hohe Vitamin C Gehalt enthalten, allerdings muss man schauen, ob die aufgetauten Früchte von den Vögeln gefressen werden. Viele Nymphensittiche mögen feuchtes Obst und Gemüse nicht so gerne. Das vorherige Abtupfen mit Küchenpapier ist ratsam. Getrocknete Beeren werden häufig gut angenommen.

>> Eberschenbeeren in den Futterbausteinen

Bleiben die Beeren im Winter am Baum hängen, dienen sie den Wildvögeln ebenso als Nahrungsquelle, weshalb man einen Baum nie vollständig abernten sollte.

Die Beeren sind für Säugetiere leicht giftig. In getrocknetem oder gekochten Zustand verlieren sie jedoch ihre Giftigkeit. Vögeln werden die Beeren seit Jahrzehnten als Futter angeboten und auch von frei lebenden Vögeln gefressen.

Die Eberesche ist auch eine alte und bekannte Heilpflanze. Die frischen Vogelbeeren wirken ausscheidend bzw. abführend und werden in kleinen Mengen bei Gicht und Rheuma angewandt. Die getrockneten Beeren wirken dagegen stopfend, entgiftend und regen die Nierentätigkeit an.

Ein Tee aus den Blättern der Eberesche wirkt bei Durchfall und Magenerkrankungen. Mit Vögeln sollte man jedoch bei Durchfall immer direkt den vogelkundigen Tierarzt aufsuchen, da dieser Zustand schnell lebensbedrohlich für sie wird. Außerdem wird der Tee zur Blut-, Blasen und Nierenreinigung eingesetzt. Er unterstützt weiterhin die Heilung von grünem Star, Stoffwechsel- und Prostataleiden sowie Mandelentzündungen.

Für den Tee werden 1 Esslöffel getrocknete und zerkleinerte Vogelbeeren oder Blätter in 250 ml Wasser kurz aufgekocht und 10 Minuten ziehen gelassen.

Inhaltsstoffe

Apfelsäure, Zitronensäure, Bernsteinsäure, Parasorbinsäure, Pektin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sorbit und andere Saccharide, Abrotonit, Provitamin A, Vitamin C, ätherisches Öl

Wirkung

blutstillend, kühlend, sekretionssteigernd, zusammenziehend

Blütezeit

Mai, Juni, Juli

Erntezeit

August, September, Oktober, November, Dezember

Galerie


Quellen

  • Wikipedia
  • Siegrid Hirsch & Felix Grünberger, Die Kräuter in meinem Garten, freya Verlag 2013, S. 162
  • Vogelfutter aus der Natur, Horst Bielfeld, Ulmer Verlag 1993, S. 23
  • Vogelfutterpflanzen, Hermann Schnabl, Arndt-Verlag 2002, S. 12
  • Die Ernährung des Vogels, Wolfgang Aeckerlein, Ulmer Verlag 1993, S. 72 und 110
  • Pflanzen für Heimtiere, Marlies Busch, Ulmer Verlag 2009, S. 25
    Obst, Gemüse und exotische Früchte für Papageien und Sittiche, Volker Würth, Arndt-Verlag 2001, S. 28
  • Weitere Quellen sind auf der Übersichtsseite unter Buchtipps und Quellen angegeben.

Aufnahmeorte

  • in der Natur

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