Patenschaft - Sternenkinder

Sternenkind Jonathan

Sternenhimmel

Lieber Jonathan, völlig unerwartet bist Du am 17. Januar 2011 ins Licht geflogen.

Als Du zu uns kamst und Deinen Dienst als Hausmeister von Sunday City aufgenommen hast, bist du sofort eine innige Männerfreundschaft mit dem Schecken-Trio Sunday, Nico und Bubi eingegangen. Nico war Dein besonderer Freund, da er ja flugtechnisch keine Probleme hat und so seid ihr beiden oft und gerne durch das Sittichzimmer gedüst. Und Du hast Dich immer sehr lieb um die Neuzugänge in Sunday City bemüht.

Abschiedsworte von Peppie am 21.01.2011:

Jonathan, Du hinterläßt eine große Lücke, aber wir müssen akzeptieren, dass Du nun eine andere Aufgabe übernommen hast .... sicher hast Du inzwischen den Dienst als Hausmeister der Sternenkinder übernommen.
Leb wohl kleiner Jonathan - wir werden Dich nie vergessen !

Peppie & die Nymphies aus Sunday City

Das war Jonathans Vorstellung

Ich bin Jonathan, der Hausmeister
Ich bin Jonathan

Hallo,

ich bin der Jonathan (mein Name stammt von einem berühmten Flugkapitän von der Enterprise) und ich bin der Hausmeister von Sunday City, denn ich bin völlig gesund.

Ich bin noch relativ neu im Job, denn vorher wohnte ich bei Annika (cougar) und Simon und bei meinen Kumpels in deren Schwarm.

Leider ist im Frühjahr 2009 meine Ehehenne Francis verstorben, mit der ich fast vier Jahre zusammen war. Wir haben uns ganz jung kennen gelernt, waren beide kaum flügge, und es war meine große Liebe. Sie war total frech und neugierig, und es war schwierig, sie im Zaum zu halten, immer wollte sie zu den Menschen und in Löcher kriechen und neue Zimmer erkunden.

Ich selber war in meiner Jugend eher der zurückhaltende Typ. Habe am liebsten Wache gehalten über meinen Schwarm. Erst später bin ich auch mal zu den Menschen geflogen.

Nach Francis’ Tod war ich sehr traurig. Ich hatte zwar ein kurzes Techtelmechtel mit Shanti, dem Lutinohahn, aber der wollte nach einem Kraul nichts mehr von mir wissen, und so war ich wieder allein.

Also zog ich eines Sommertages zu Peppie. Ich fühlte mich gleich wohl bei ihr. Hier gibt es eine Voliere, da sind lauter Nymphen drin, die gar nicht draufgängerisch sind, sie sich auch nicht um die Hackordnung prügeln wollen, die dankbar sind, dass jemand auf sie aufpasst. Sie nahmen mich in ihrem Kreis auf.

Peppie hat ganz schön schief geschaut, denn sie wollte mich immer in anderen Volieren unterbringen und hat alle Menschentricks ausprobiert, um mich mit „normalen“ Nymphen zu befreunden. Dabei gehöre ich nach Sunday City und zu meinem neuen Kumpel Nico! Ich liebe ihn nicht, aber er ist ein sehr guter Freund.

Ich glaube, inzwischen hat Peppie verstanden, dass ich in Sunday City leben will und mich nicht für andere Nymphen interessiere. Im Moment ist Sunday City genau der Ort, wo ich mich wohlfühle und sein will.

Und stellt euch vor, ich habe sogar eine Patin, die Meggy. Ist das nicht toll?

Ich bin ganz glücklich und stolz, denn auch Inge und die Jungs sind meine Paten geworden - sieht aus als würde ich meinen Job als Hausmeister und Betreuer der Handicaps sehr gut machen.

Patenwünsche

Abschiedworte von Annika (cougar):

Mein lieber Jonathan,

das erste Mal gesehen haben wir dich im Frühsommer 2006. Wir waren noch im tiefen Schmerz wegen der Trauer um unseren Artorius und zogen auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger durch die Tierheime der Umgebung.
Und dann sahen wir dich und deine Henne Francis ausgerechnet in einer Tierhandlung sitzen. Als dann noch Artorius' Lied aus den Lautsprecherboxen schallte, wussten wir, es soll so sein. So zogen Francis und du als Nr. 6 und Nr. 7 in unseren Schwarm ein.

Ihr passtet zu uns, als wärd ihr immer schon da gewesen. Uns tat das sehr gut. Francis war das neugierigste Nymphen-Mädchen, dass ich je gekannt habe und du warst als Hüter und Beschützer immer nur einen Häubchenschatten hinterher. Oftmals kamst du mir fast ein wenig nervös vor, wenn du auf dem höchsten Punkt des Raumes sahst und mit Argusaugen das Treiben deiner Kumpels beobachtest.

Je länger du aber sahst, dass wir Federlose nicht beissen, desto zutraulicher wurdest du, und am Ende gingst du zusammen mit deiner Francis auf gemeinsame Streifzüge in andere Zimmer und zu uns Menschen.

Leider verstarb Francis viel zu früh, und selbst dein dicker Kumpel Charly konnte dich nicht trösten. Dir fiel in der Trauer bei uns die Decke auf den Kopf und so brachte ich dich eines Tages schwersten Herzens zu Peppie, die dich verpaaren und vermitteln wollte. Aber sie hatte die Rechnung ohne den Wirt, äh, Hausmeister gemacht.

Auch wenn du hier fehltest, so wusste ich doch, dass es dir bei Peppie in Sunday City besser ging. Das machte die Trennung leichter für uns alle.

Viel zu früh folgtest du deiner Francis nach. Ob es dich gezogen hat, oder ob du gehen musstest, wissen wir nicht, und werden es wohl nie erfahren.

Wir vermissen dich, Jonathan. Du hast der Welt so gut getan.

Annika, Simon und der Schwarm

Abschiedworte von Inge (ingeundjungs):

Lieber Jonathan,

wenn ich Dich auch nie persönlich kennengelernt habe, habe ich Dich doch sehr lieb gehabt. Als Patenkind warst Du auch "mein" Nymphie. Ich habe Dich immer bewundert weil Du so hartnäckig an Sunday City festgehalten hast. Hier bei mir leben auch gesunde und behinderte Nymphies zusammen. Ich schicke Dir liebe Grüße von meinen Jungs und bitte Dich, wenn diese mal zu Sternenkindern werden, sie bei Dir im Himmel aufzunehmen.
Ich und meine Jungs vergessen Dich nicht und werden weiter für Sunday City da sein in Deinem Namen.

Inge und Jungs

Sternenhimmel

Autor: Peppie, letztes Update: 01.02.2011