Wissen - Ernährung

Beliebte Frischkost bei Nymphensittichen

Emma erfreut sich an frischen Ästen

Häufig ist die Gewöhnung der Nymphensittiche an Frischkost nicht so einfach, denn Jungvögel kennen sie oft noch gar nicht. Manche Züchter meinen, man müsste mit der Fütterung von Frischkost noch abwarten, bis sich die Verdauung besser eingespielt hat. Dies können wir nicht bestätigen und häufig ist es schwieriger, erwachsene Vögel an neue Futtermittel zu gewöhnen. Jungvögel essen das, was die Eltern und der Schwarm frisst und wenn diese Frischkost annehmen, dann ist viel gewonnen.

Aber auch, wenn die eigenen Vögel älter sind und keine Frischkost annehmen, sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Geduld und die verschiedenen Varianten des Anbietens sind die Schlüssel zum Erfolg.

Womit hat man die größte Aussicht auf Erfolg?

lecker Möhrengrün

Wenn Nymphensittiche schon Frischkost kennen, dann haben sie bei Züchtern meist die typischen und günstigen Futtermittel schon kennengelernt. Das sind Möhren und Möhrengrün, Gurken und Äpfel.

Die ersten beiden werden auch häufig gut angenommen. Da Obst nicht zu den natürlichen Nahrungsmitteln gehört, wird es oft auch nicht so gerne gefressen. Aufgrund des Fruchtzuckers sollte man Obst nur in Maßen füttern.

Coco an der Kresse

Ansonsten kann man gut zunächst verschiedene grüne Gemüsesorten ausprobieren. Aber auch Kräuter werden zu Anfang häufig eher genommen als Gemüse. Hier kann man Biotöpfe aus dem Supermarkt kaufen oder frische Sträuße aus dem Biomarkt seines Vertrauens. Häufig werden besonders die Stengel gefuttert oder kleine Blättchen abgezupft.

Ohne Zögern werden häufig Gräser und andere Vogelfutterpflanzen angenommen, die man auf Wiesen und Feldern findet.

Justus futtert halbreifes Getreide

Natürlich sind auch halbreife Hirse- und Getreidearten sehr begehrt, die man entweder selber anbauen oder zur Erntezeit von verschiedenen Bauern kaufen und einfrieren kann. Dies stellt eine sehr natürliche Nahrungsquelle für Nymphensittiche dar, da sie sich auch in der Natur auf Australiens riesigen Getreidefeldern bedienen und es Schwärme gibt, die mit der Ernte ziehen. Im halbreifen Zustand hat das Korn noch wesentlich mehr Nährstoffe als im reifen Zustand.

Autor: Susi, letztes Update: 03.01.2013

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