Wissen - Lebensraum

Der Lebensraum von Nymphensittichen in menschlicher Obhut

Coco spielt mit einer Maiskordel
Coco spielt mit einer Maiskordel

Schafft man sich Tiere an, möchte man sie so gut wie möglich halten. Für Nymphensittiche bedeutet dies zunächst, dass sie viel Platz zum regelmäßigen Fliegen brauchen. Innerhalb von Wohnräumen kann dies durch täglichen, mehrstündigen Freiflug ermöglicht werden. Ein bis zwei Stunden täglich reichen den schnellsten Fliegern Australiens nicht aus. Auch Vogelzimmer ermöglichen den Sittichen ihrem Bewegungsdrang ausreichend nachzukommen. Außenvolieren sind wegen der frischen Luft und der natürlichen Sonne bei entsprechender Größe sicher die bessere Art der Haltung.

Es gibt eine Menge von Möglichkeiten zur Gestaltung des Lebensraumes. Auch wenn Nymphensittiche Neuem gegenüber sehr skeptisch sind und manchmal Wochen oder auch Monate brauchen, um sich mit neuem Spielzeug zu beschäftigen, siegt irgendwann ihre Neugier. Und eine gewisse Abwechslung brauchen sie, denn sonst wird ihnen auf die Dauer langweilig.

Die Neugier unserer kleinen Freunde ist es auch, die seinem Halter einiges abverlangt, wenn er seine Wohnung mit ihnen teilt. Für Nymphensittiche ist alles spannend und alles was spannend ist, wird angeknabbert. So sind z.B. Bücher, Tapeten und Möbel vor unseren Flugnagern in Sicherheit zu bringen. Sie sind vor Gefahren wie lose herumliegenden Kabeln, Bodenvasen (hereinfallen), giftigen Pflanzen und einigem mehr zu schützen. Ihr Freiflugzimmer ist daher möglichst vogelsicher zu gestalten.

Im Forum finden sich hierzu viele Informationen und Anregungen, die wir hier noch einmal kurz darstellen und zusammen gefasst haben.

Für weitere Fragen rund um dieses Thema gibt es das Forum Lebensraum.

weiterführende Weblinks:

Autor: Susi, letztes Update: 27.04.2008